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Besser managen: 50 Fragen von Tom Peters

am 30. April 2009

Tom Peters: "Top 50" "Have Yous"Zu meinen Lieblings-Autoren im Bereich Management zählt von je her Tom Peters. Zugegeben, man muss seine “amerikanische” Art mögen. Aber seine BücherIn Search of Excellence“, “Re:Imagine!” und “The Circle of Innovation” fand ich immer sehr inspirierend. Tipp: Unbedingt die englischen Originale lesen. Auf Deutsch klingen seine Thesen und Empfehlungen meiner Meinung nach ein wenig hölzern und gewollt.

Auf seiner Website habe ich ein schönes PDF zum Download gefunden: “Top 50″ “Have-Yous”. Darin stellt er in gewohnter Manier 50 Fragen im Stile von “Haben Sie in den letzten zwei Tagen mit einem Mitarbeiter über die Deadlines der nächsten Schritte eines Projektes gesprochen?” oder “Haben Sie in der letzten Woche das Erreichen eines kleinen (oder großen) Meilensteins gefeiert?“. Es geht dabei nicht immer um Projektmanagement, sonder auch um Mitarbeiterführung und Management im Allgemeinen. Trotzdem, auch Projektmanager sollten sich mal die 50 Fragen ansehen. Wen da nicht das schlechte Gewissen packt, ist entweder ein Super-Manager oder hat mit Management überhaupt nichts am Hut.

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Von Richard Joerges
Blogger, Sozial-Media-Berater, Autor und Mac-Spezialist.

Wasserfall contra Agiles Projektmanagement

am 30. April 2009

Auf dem MacPM-Blog spielen agile Techniken schon beinahe traditionell eine große Rolle. Mittlerweile sind aber auch die anderen deutschprachigen Projektmanagement-Blogger gut bei der Sache. Beispielsweise hat Andreas Heilwagen auf einen interessanten Artikel im PMI-Blog aufmerksam gemacht. Es geht um das Spannungsfeld Wasserfall-Modell contra agiles Projektmanagement innerhalb eines Unternehmens:

The concept of predictability flowed into Waterfall; senior management expected a defined design, backed by cost and time estimates before committing to the project. This approach does not work very often but sits comfortably with the “command and control” management paradigm most organizations adopt.

An Agile approach to problem solving is quite different. The Agile team wants to be trusted to work with the product’s end-users to craft a solution over a period of time. They are saying to senior management: “Trust us to come up with the best outcome. We’ll know what it looks like at the end.”

Der oben zitierte Beitrag bildet en Beginn einer neuen Serie auf dem PMI-Blog, die sicherlich spannend zu lesen sein wird.

Um das gleiche Thema geht es in einer Präsentation, auf die Dr. Stefan Hagen gestoßen ist. Hier wird am Beispiel von Scrum und Prince2 gezeigt, wie sich herkömmliche und agile Projektmanagement-Techniken gemeinsam erfolgreich anwenden lassen. Die Präsentation selbst enthält nicht allzu viel verwertbaren Inhalt. Aber immerhin gibt es einen Bericht von der Veranstaltung, auf der Präsentation gezeigt wurde.

Zum Schluß hat auch Armerkater.de ein agiles Thema aufgegriffen. Es geht um Verträge zu agilen Projekten. Das Problem dabei: Festpreis-Verträge beissen sich unter Umständen mit den sogenannten “agilen Werten” (Offenheit, Mut, Commitment, Fokussierung, Entschlossenheit etc.). Einen Lösungsvorschlag dafür bietet Peter Stevens und zwar hier und hier.

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Von Richard Joerges
Blogger, Sozial-Media-Berater, Autor und Mac-Spezialist.

Merlin 101: Spaltensets im Webmodul

am 30. April 2009

Mit den Spaltensets lassen sich in Merlin Spalten individuell zusammenstellen und für die weitere Verwendung sichern. Damit kann man die Gliederung in der Vorgangsansicht entsprechend seinen eigenen Wünschen anpassen. Mit einem Sekundärklick auf die Spaltenzeile wird das Spaltenmenü aufgerufen. Hier können Sie aus einer Vielzahl von zur Verfügung stehender Spalten auswählen. Anschließend lassen sich einzelne Spalten mit dem Mauszeiger durch Klicken & Ziehen anordnen.

Spaltenmenü

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Von Antoni Cherif
Architekt, Buchautor, OS X Experte und Scrum Master.

Twitter: Osmotische Projekt-Kommunikation

am 28. April 2009

Kein Zweifel, Twitter ist der große Hype. Das Problem dabei ist, dass viele diesen Kommunikationskanal nicht verstehen und ihn deshalb für eine Spielerei halten. Dabei gibt es durchaus gute Gründe zu twittern. Stichworte sind hier Reputations-Management, Marketing oder einfach nur der gute alte Spaß an der Freud. Für Projektmanager und Projektbeteiligte gibt es aber noch einen anderen Grund zu twittern: Osmotische Kommunikation. Darauf macht Bas de Baar in der PM-Toolbox aufmerksam.

Osmotische Kommunikation klingt zugegebenerweise ein wenig esoterisch. Die Wortschöpfung stammt von Alistair Cockburn. Er hat das Konzept der osmotischen Kommunikation erstmals in seinem Buch “Agile Software Entwicklung” beschrieben. Dahinter steckt einfach die Tatsache, dass man Gesprächsinhalte auch dann wahr nimmt, wenn man an einem Gespräch nicht aktiv teilnimmt, sondern einfach nur im gleichen Raum anwesend ist. In Alistairs Worten klingt das so:

Osmotic communication means that information flows into the background hearing of members of the team, so that they pick up relevant information as though by osmosis. This is normally accomplished by seating them in the same room. Then, when one person asks a question, others in the room can either tune in or tune out, contributing to the discussion or continuing with their work.

In der Tat ist hierfür Twitter tatsächlich fast optimal. Allerdings lässt sich ein ähnlicher Effekt auch mit jedem beliebigen Chat-Programm oder per IRC erreichen. Aber mit Twitter macht es natürlich mehr Spaß.

Eine ausführliche Erklärung der osmotischen Kommunikation im (agilen) Projektmanagement gibt es direkt auf Alistair Cockburns Website sowie bei Agile Modeling. Beides sind übrigens sehr lesenswerte Artikel, deren Lektüre für alle lohnt, die mehr darüber wissen wollen, wie Kommunikation zwischen Projektteilnehmern funktioniert!

Ach ja! Merlin twittert übrigens hier und die MacPM-Autoren hier und hier. Falls Sie uns also in ihre osmotische Kommunikation einbeziehen wollen, nur zu!

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Von Richard Joerges
Blogger, Sozial-Media-Berater, Autor und Mac-Spezialist.