www.projectwizards.net/

Merlin in anderen Sprachen ausführen

am 30. Juli 2009

Während der Tipp (hier im Handbuch) zur Einstellung und Vorgabe einer Sprache für Merlin bis einschließlich Mac OS X 10.5 seine Berechtigung hat, müssen wir in 10.6 “Snow Leopard” etwas umdenken. Denn unter Snow Leopard hat der Finder (bisher) keine Einstellungen für Sprachen mehr.

Daher haben wir ein kleines Skript geschrieben, welches die Standardsprache von Merlin unter Mac OS X Leopard und Snow Leopard festlegen lässt – unabhängig von der Standard-Sprache unter Mac OS X.

(more…)

Tags: ,

Von Frank Blome
Geschäftsführer der ProjectWizards GmbH. Auch sehr aktiv bei Google+.

Scrum beim sozialen Netzwerk Xing

am 30. Juli 2009

Xing-Blog-LogoAuf dem Corporate-Blog von Xing gibt es einen dreiteiligen Beitrag über die Erfahrungen bei und nach der Einführung von Scrum (via Danny Quick). Lesenswert für alle, die mehr über Scrum bzw. dessen Implementierung wissen wollen. Ein interessantes Zitat aus dem zweiten Teil:

Die erste Herausforderung war es, Scrum innerhalb des ganzen Unternehmens zu verstehen. Wenn Scrum als Projektmanagement-Methode oder als Vorgehensmodell wie etwa das Spiralmodell missinterpretiert wird, bleiben die meisten Vorteile ungenutzt. Vorboten solcher ungünstigen Voraussetzung ist das Beibehalten klassischer Projektstrukturen und Planungsmethoden. Die Herausforderungen liegen daher nicht in komplexen Prozessen, methodischen Ansätzen oder Tools. Es stellt sich eher als Hürde dar, die agilen Werte – wie im Agilen Manifest beschrieben – und die neuen Prinzipien (adieu Projektmanagement-Dreieck!) zu verstehen und die neuen Rollen und Verantwortlichkeiten umzusetzen. Diese Prämissen verändern Teile des Produktentwicklungsprozesses grundlegend.

Mehr muss man zu diesem Thema fast nicht sagen. Siehe auch meinen vorigen Beitrag zu diesem Thema: Agil ist nicht für Alle geeignet. Allerdings würde es mich interessieren, welche Erfahrungen andere Firmen bei der Einführung einer agilen Methode wie Scrum oder/und XP gemacht haben. Über entsprechende Kommentare würde ich mich freuen.

Tags: , ,

Von Richard Joerges
Blogger, Sozial-Media-Berater, Autor und Mac-Spezialist.

Update: Welche Adresse wird verwendet

am 30. Juli 2009

Update 2: Das Plug-In funktioniert jetzt auch unter Mac OS X 10.6 “Snow Leopard”!

Update 1: Das Plug-In ist wieder verfügbar!

Wenn eine Person aus dem Mac OS X-Adressbuch nach Merlin gezogen wird, erscheint sie in unserer Projektmanagement-Software automatisch als Ressource. Sie bleibt sogar mit dem Adressbuch verknüpft, so dass Adressänderungen automatisch in Merlin-Projekten, wo die betroffene Person eingesetzt wird, automatisch vollzogen wird.

Trotzdem gibt es immer wieder – und das ist leider bereits seit der ersten Version des Adressbuchs der Fall – Probleme, die hauptsächliche E-Mail-Adresse zu erkennen und auch einzustellen. Wir haben das Problem bereits 2004 an Apple gemeldet. Nur leider ist bis heute keine Lösung erschienen.

Glücklicher Weise gibt es einen Weg aus der Misere! Apple hat dem Adressbuch von Anfang an eine Programmierschnittstelle spendiert, die von vielen Entwicklern fleissig bestückt wird. Auch wir haben genau diese Schnittstelle verwendet, um das Problem der primären E-Mail-Adresse und gleichzeitig der primären Telefonnummer (auch die wird von den Ressourcen in Merlin verwendet) zu lösen. Die bereits 2005 entstandene Software ist kostenlos erhältlich und sehr einfach zu installieren.

Hier können Sie das Plug-In laden.

Danach entpacken Sie das Zip-Archiv und kopieren die beiden Dateien in das Verzeichnis “~/Library/Address Book Plug-Ins” (~ steht für Ihr Home-Verzeichnis).

Tags: , ,

Von Frank Blome
Geschäftsführer der ProjectWizards GmbH. Auch sehr aktiv bei Google+.

Agil ist nicht für Alle geeignet

am 29. Juli 2009

Zur Zeit habe ich es mit einem Software-Projekt zu tun, das nicht agil erstellt wurde. Die Ergebnisse sind vorhersehbar: Die gelieferte Software macht weitgehend das, was in der Leistungsbeschreibung steht, aber nicht das, was der Kunde eigentlich haben wollte und schon gar nicht das, was er eigentlich gebraucht hätte. Schwamm drüber, jetzt gilt es nachträglich Änderungen durchzuführen, was natürlich wiederum mit Zeit- und Kosten-Aufwand verbunden ist.
Für mich erstaunlich: Weder Auftraggeber noch Softwareschmiede scheinen etwas über agile Methoden zu wissen. Nach mehreren Gesprächen ist mir aber auch klar, dass weder der eine, noch der andere für ein agiles Vorgehen geeignet ist. Beide Firmen sind zu hierarchisch und zu starr organisiert um jemals erfolgreich agil werden zu können.
Und während ich so über die Problematik sinniere, läuft mir ein dazu passender Blog-Eintrag über den Weg. Es geht um eine große Firma, die ihre Software-Entwicklung auf agile Techniken umstellt. Bei der Einführung spricht der Abteilungsleiter vor immerhin rund 3.000 Mitarbeitern und findet dabei recht harsche, aber ehrliche Worte:
“…und während wir agil werden, wird es mich nicht wundern, wenn ein Drittel (am Ende des Prozess) nicht mehr bei uns sein werden. … einige von Ihnen sind Manager. Sie sind (unter Umständen) nicht der Typ von Manager, den wir brauchen. Einige von Ihnen sind Angestellte. Sie werden es (eventuell) nicht mögen auf diese Weise zu arbeiten. Der Druck wird steigen. Aber das gilt auch für die Motivation und den Lohn. … Das ist ok. Es ist der Weg den wir gehen. Wir stehen dazu. Ich akzeptiere, dass das passiert und ich respektiere Sie genug, um Ihnen das jetzt zu sagen. Viele von Ihnen haben hart gearbeitet um uns dahin zu bringen, wo wir jetzt sind, aber es bedeutet nicht, dass (diese Firma) auch in Zukunft die richtige für Sie sein wird.”
Wie wahr! Agil ist nicht für alle geeignet. Leider.

Zur Zeit habe ich es mit einem Software-Projekt zu tun, das nicht agil erstellt wurde. Die Ergebnisse sind vorhersehbar: Die gelieferte Software macht weitgehend das, was in der Leistungsbeschreibung steht, aber nicht das, was der Kunde ursprünglich haben wollte und schon gar nicht das, was er eigentlich gebraucht hätte. Schwamm drüber, jetzt gilt es nachträglich Änderungen durchzuführen, was natürlich wiederum mit Zeit- und Kosten-Aufwand verbunden ist.

Für mich erstaunlich: Weder Auftraggeber noch Softwareschmiede scheinen etwas über agile Methoden zu wissen. Nach mehreren Gesprächen ist mir aber auch klar, dass weder der eine, noch der andere für ein agiles Vorgehen geeignet wären. Beide Firmen sind zu hierarchisch und zu starr organisiert um jemals erfolgreich agil werden zu können.

Und während ich so über die Problematik sinniere, läuft mir ein dazu passender Blog-Eintrag über den Weg. Es geht um eine große Firma, die ihre Software-Entwicklung auf agile Techniken umstellt. Bei der Einführung spricht der Abteilungsleiter vor immerhin rund 3.000 Mitarbeitern und findet dabei recht harsche, aber ehrliche Worte:

…und während wir agil werden, wird es mich nicht wundern, wenn ein Drittel (am Ende des Prozess) nicht mehr bei uns sein werden. … einige von Ihnen sind Manager. Sie sind (unter Umständen) nicht der Typ von Manager, den wir brauchen. Einige von Ihnen sind Angestellte. Sie werden es (eventuell) nicht mögen auf diese Weise zu arbeiten. Der Druck wird steigen. Aber das gilt auch für die Motivation und den Lohn. … Das ist ok. Es ist der Weg den wir gehen. Wir stehen dazu. Ich akzeptiere, dass das passiert und ich respektiere Sie genug, um Ihnen das jetzt zu sagen. Viele von Ihnen haben hart gearbeitet um uns dahin zu bringen, wo wir jetzt sind, aber es bedeutet nicht, dass (diese Firma) auch in Zukunft die richtige für Sie sein wird.

Wie wahr! Agil ist nicht für Alle geeignet. Leider…

P.S.: Im oben genannten Fall ist tatsächlich das Prognostizierte eingetreten. Nicht nur das Unternehmen hat sich geändert, auch viele Mitarbeiter sind entweder weg oder haben ganz andere Rollen.

Tags: , ,

Von Richard Joerges
Blogger, Sozial-Media-Berater, Autor und Mac-Spezialist.