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Das Apple iPad und die Folgen

am 28. Januar 2010

Steve Jobs und das Apple iPad (Foto: Apple)Tag eins nach der Vorstellung des Apple iPads. Mein Fazit: Ich will es haben und zwar sofort! Aber ich will Sie nicht mit Lobhudeleien oder technischen Daten langweilen. Berichte über das iPad gibt es in anderen Medien und Blogs en masse. Viel wichtiger ist es, über das iPad im Hinblick auf dessen Auswirkungen auf den Markt und die Branche nachzudenken.

Apple A4-Prozessor

Da wäre zunächst einmal die Tatsache, dass im iPad nicht irgend eine Intel- oder gar Infinion-CPU werkelt. Statt dessen verwendet Apple zum ersten mal einen eigenen Chip. Genauer gesagt ein selbst entwickeltes SOC (System on a Chip), dessen Kern eine ARM-CPU bildet (Apple ist ARM-Lizenznehmer). Jetzt ist auch klar, warum Apple vor knapp zwei Jahren den Chip-Design-Spezialisten P.A.Semi gekauft hat.

Die Bedeutung des ganzen wird einem klar, wenn man sich – wie John Gruber von Daring Fireball es getan hat – die aktuellen Apple-Zahlen ansieht: Zählt man die MacBooks zu den mobilen Geräten dazu, dann macht Apple damit 50 Milliarden Dollar Umsatz im Jahr. Steve Jobs sieht sich damit weit vor anderen Mobil-Größen wie Sony, Samsung und Nokia. Mit anderen Worten: Apple macht sich unabhängig von den etablierten CPU-Herstellern. Das sollte in Zukunft nicht nur Preis-Vorteile bringen, sondern auch in Punkto Leistung und Alleinstellungsmerkmale den Abstand zu den Mitbewerbern (siehe oben) vergrößern.

Wie man hört, soll übrigens eines der bemerkenswertesten Merkmale des iPads seine hohe Geschwindigkeit aus.

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Von Richard Joerges
Blogger, Sozial-Media-Berater, Autor und Mac-Spezialist.

Cirque du Mac auf der Macworld Expo

am 27. Januar 2010

Cirque du Mac

Die Macworld Expo steht vor der Tür und auch wir hier bei den ProjectWizards schwelgen schon in Vorfreude. Die schlechte Nachricht ist natürlich, dass Apple zum ersten mal nicht auf der Macworld Expo vertreten sein wird. Dafür gibt es aber den Cirque du Mac 7.0, bei dem die ProjectWizards mit Merlin als Sponsor vertreten sein werden. Falls Sie sich fragen, was der Cirque du Mac ist: Es ist die Macworld-Expo-Kult-Party schlechthin! Leider kommt man nicht ohne weiteres dort hinein. Aber immerhin kann man hier eine
Eintrittskarte dafür gewinnen.

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Von Richard Joerges
Blogger, Sozial-Media-Berater, Autor und Mac-Spezialist.

Projektmanagement lernen mit dem iPhone

am 22. Januar 2010

Nicht zuletzt wegen der Merlin-App ist das iPhone für Projektmanager das Smartphone der ersten Wahl. Der US-Blog PM-Student hat jetzt noch einen weiteren Grund für das iPhone entdeckt: Drei Applikationen die einem bei der Vorbereitung auf die PMP-Prüfung helfen sollen. Leider gibt es die drei Programme lediglich in englischer Sprache. Angesichts der vergleichsweise günstigen Preise, kann es sich dennoch lohnen mal einen Blick darauf zu werfen.

  • Project Management Exam Simulation (iTunes-Link), Preis 5,49 Euro
  • iStudy PMP Exam (iTunes-Link), Preis: 7,99 Euro
  • PMConcepts – Premium PMP Prep (iTunes-Link), Preis 8,99 Euro

Via: Projekt Management Beratung

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Von Richard Joerges
Blogger, Sozial-Media-Berater, Autor und Mac-Spezialist.

Zeichen für das Scheitern eines Projekts

am 21. Januar 2010

Wenn ein Projekt schief gehen kann, dann geht es schief. Das interessante dabei ist, dass man als Projektmanager schon sehr früh spürt, ob ein Projekt zum Scheitern verurteilt ist oder nicht. Entsprechende Symptome machen sich meistens schon sehr früh bemerkbar. Das können beispielsweise sein:

  • Niemand fühlt sich für das Projekt richtig verantwortlich.
  • Kompetenzen sind nicht klar geregelt.
  • Die Stakeholder und Team-Mitglieder sind vor allem auf ihren eigenen Vorteil bedacht (Standing in der Firma), den anderen wird kein Erfolg gegönnt.
  • Niemand möchte sich “aus dem Fenster lehnen”, selbst triviale Entscheidungen werden in der Hierarchie eskaliert, es herrscht eine Atmosphäre der Angst vor.
  • Das Projektziel ist nicht klar definiert.
  • Die bereitgestellten Ressourcen sind nicht ausreichend.
  • Die Zeit ist zu knapp bemessen.

Die interessante Frage für mich ist, wie man als Projektmanager darauf reagiert? Läuft man sehenden Auges ins Verderben oder kann man schon in der Frühphase das Ruder herumreissen? Und wenn ja, wie macht man das?

Klar, die Aufgabe des Projektmanagers ist es, die Rahmenbedingungen zu prüfen und notfalls zu korrigieren, also den Erfolg des Projektes zu gewährleisten. Spürt er also, dass etwas nicht stimmt, muss er rechtzeitig auf den Tisch hauen und Korrekturen einfordern bzw. umsetzen.

In der Realität freilich, ist das leichter gesagt, als getan. Es gibt Unternehmen, die sind in ihren Strukturen so verkorkst, dass man besser einen Projektauftrag ablehnt, als sich darauf einzulassen.

Bas de Baar behandelt in seinem letzten Podcast ebenfalls unter anderem das Thema “Zeichen für das Scheitern von Projekten”. Hier ist ein kleiner Ausschnitt:

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Von Richard Joerges
Blogger, Sozial-Media-Berater, Autor und Mac-Spezialist.