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Bessere Meetings – 22 Minuten sind genug!

am 28. Juni 2010

PDF zum Anschauen. Wer dieses Blog regelmäßig liest, weiss dass ich kein Freund von Meetings bin: Sie sind in aller Regel uneffektiv und stehlen uns wertvolle Zeit, die wir eigentlich viel nutzbringender verwenden könnten. Jetzt bin ich bei Selbstadministration auf ein wunderbares Video von Nicole Steinbok gestossen, das einen guten Ausweg bietet: Das 22-Minuten-Meeting.

Die Grundidee: Meetings dauern viel zu lange, weil die Zeitvorgabe im weltweit meist verwendeten Kalenderprogramm – nämlich Microsoft Outlook – 30 Minuten beträgt. Wir Mac-User sind da sogar noch schlimmer dran, die Standardvorgabe im Apple-Kalenderprogramm beträgt nämlich eine satte Stunde. Für die meisten Meetings viel zu lang.

Es lohnt sich, das fünfminütige Video anzuschauen, schon weil es so unterhaltsam ist. Das im Vortrag angesprochene Poster gibt es übrigens hier. Ergänzend dazu gibt es auch eine Facebook-Seite und ja, es gibt auch schon eine Gegenreaktion: Das 45MinuteMeeting. ;-)


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Von Richard Joerges
Blogger, Sozial-Media-Berater, Autor und Mac-Spezialist.

2 Kommentare »

  1. Comment by E.R. (1. Juli 2010 @ 20:43

    Diesem Posting kann ich nur vollinhaltlich zustimmen. Obwohl generell kein Feind von Meetings verabscheue ich ineffiziente Meetings, die zu nichts führen und in denen sich machmal Teilnehmer sogar langweilen – sehr gutes Video.

  2. Comment by Thomas Fritz Guthörle (14. Oktober 2011 @ 17:22

    “Wenn viele kleine Leute, viele kleine Schritte tun,
    so können sie das Gesicht der Welt verändern”

    Ein wahrer Spruch, besonders im Gebrauch der Deutschen Sprache, unserer Muttersprache!

    Denn – es ist mehr als schade, daß immer mehr amerikanische/englische UN-Worte in unserem Sprach- und Wirkungskreis eingesetzt werden.
    Muß doch sein? Wir Sprachbewußten sagen konsequent – NEIN!
    Wir sollten uns dagegen wehren. Denn – diese ständige Amerikanisierung unserer schönen Sprache ist nicht nur unwürdig, sondern auch lächerlich!
    Wir sollten uns endlich auf UNSERE Wurzeln besinnen. Und auf UNSERE Sprache!

    Das unselige, farblose Wort “Meeting”…..was soll das?
    Können wir nicht mehr Deutsch sprechen und schreiben?

    Das Ausland lacht und feixt über diese “Entgleisungen”, so z.B. die “Los Angeles Time” vom April 2001. Da liest man entsetzt von einer “spachlichen Unterwürfigkeit” und von den “lächerlichen ´Deutschen´, welche diesen Begriff gar nicht mehr verdient haben.”

    Also, wieso benutzen wir so viele – viel zu viele – unnütze, farblose, z.T. lächerliche amerikanische Unworte, welche alles oder auch gar nichts heißen können?

    Wollen wir uns auch weiterhin zum Deppen der Welt machen?

    Statt dem unwürdigen, nichtssagenden, ausdruckslosen und irreführenden Begriff “Meeting” gibt es viel besere, ausdrucksvollere, schöne und verständnisvollere Worte, z.B.

    * Treffen
    * Sitzung
    * Gesprächsrunde
    * Besprechung
    * Gedankenaustausch
    * Versammlung
    * Zusammenkunft
    * Konferenz u.s.W.

    Je, es wird höchste Zeit, DEUTSCH zu schreiben und zu reden, bevor wir es verlernen!

    Mit wohlgemeinten Worten

    Thomas F. Guthörle

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